

Die Qualität der Dialysierflüssigkeit muss hinsichtlich Reinheit
und Zusammensetzung höchsten Anforderungen entsprechen.
Der Kreislauf der Dialysierflüssigkeit beginnt mit der Wasser-
aufbereitung. In diesem komplizierten technischen Verfahren (Umkehrosmose) wird dabei aus normalem Leitungswasser hochreines so genanntes Osmosewasser hergestellt.
Vor der Verwendung als Dialysierflüssigkeit werden dem Rein-
wasser (Osmosewasser) im Dialysegerät je nach Behandlungs-
erfordernis bestimmte Salze (Elektrolyte), u. U. Zucker (Glukose) sowie Puffer (Bikarbonat) kontrolliert zugemischt. Technisch wird dies in den meisten heute verwandten Dialysegeräten mit Hilfe einer Proportionspumpe gelöst. Dabei werden die industriell vorge-
fertigten Konzentrate mit dem Reinwasser zur Dialysierlösung vermischt.
Normalerweise beträgt der Dialysatfluss 0,5 Liter pro Minute. Bei einer mittleren Dialysedauer von vier bis fünf Stunden werden demnach 120 bis 150 Liter Dialysierflüssigkeit benötigt.


