

Die heute elektronisch gesteuerten Dialysegeräte haben neben der Bereitstellung der Dialysierflüssigkeit eine Vielzahl von Überwachungs- und Steuerungsfunktionen, die die Durchführung einer sicheren Dialysebehandlung gewährleisten.
Vom Dialysegerät werden eine Reihe von Messdaten, wie zum Beispiel arterieller und venöser Blutdruck, die Umdrehungsgeschwindigkeit der Blutpumpe, Dialysatfluss, Unterdruck im Dialysatkreislauf (Ultrafiltration), Temperatur des Dialysats und Dialysatzusammensetzung, erhoben. Eine ultraschallgesteuerte Klemme verhindert den eventuellen Eintritt von Luftbläschen in den Blutkreislauf. Durch die Erzeugung eines Unterdrucks im Dialysatkreislauf (Ultrafiltration) wird darüber hinaus der Flüssigkeitsentzug während der Dialyse reguliert. Über- oder unterschreitet auch nur ein einziger Messwert eine bestimmte Grenze, schaltet das Gerät in einen Sicherheitsmodus, bis der Messwert korrigiert ist. So ist die Sicherheit des Patienten zu jeder Zeit gewährleistet.Bei Kindern unterscheidet sich die Dialysesteuerung im Prinzip nicht von der bei Erwachsenen. Allerdings werden in Abhängigkeit von der Funktionalität des Gefäßzugangs und des kindlichen Herzzeitvolumens häufig nur geringere Blutflussgeschwindigkeiten erreicht.
Bei sehr kleinen Kindern macht der extrakorporale Kreislauf einen sehr viel höheren Anteil des Blutvolumens aus. Deshalb kommt es bei ihnen zu einer stärkeren Kreislaufbelastung und das Schlauchsystem wird wenn nötig mit Blutplasma oder Blut vorgefüllt.


