Kinderdialyse >> Hämodialyse >> Der Gefäßzugang >> Die Dialysefistel

Die Dialysefistel

Als Dialysefistel oder Dialyseshunt bezeichnet man eine operativ angelegte, dauerhafte Verbindung zwischen einer Vene und einer Schlagader (Arterie). Als Konsequenz davon strömt mehr Blut unter höherem Druck durch die oberflächliche Vene als normalerweise. Durch den erhöhten Druck weitet sich die entsprechende Vene zusätzlich, entwickelt eine dickere Venenwand und lässt sich unter der Haut gut tasten. So kann ein ausreichender Blutfluss erreicht werden, um einen extrakorporalen Blutkreislauf herzustellen.

Bei Kindern ist die operative Fistelanlage aufgrund der kleineren Gefäße schwieriger. Aus diesem Grund muss die Dialysefistel nach der Operation mehrere Wochen aktiv trainiert werden, bevor sie erstmals punktiert werden kann. Vor der Fistelpunktion haben alle Kinder Angst. Deshalb brauchen sie eine gute Vorbereitung und Begleitung, um bei jeder Dialysebehandlung die erneute Fistelpunktion zu akzeptieren.

Animation Fistelshunt
Animation Fistelshunt

Bei Kindern wird eine Dialysefistel aufgrund der oft sehr kleinen Gefäße unterhalb der Ellenbeuge oder sogar am Oberarm angelegt, bei Rechtshändern bevorzugt auf der linken Seite, bei Linkshändern bevorzugt auf der rechten.






Letzte Änderung: 20.09.2007, nächste Prüfung: 20.09.2008
Erstellt: 01.10.2003


Das KfH
KfH-Behandlungseinrichtungen
Arbeiten im KfH

Chronisches Nierenversagen
Dialyse
Kinderdialyse
Nierentransplantation
Leben mit Nierenersatztherapie

Hämodialyse
Der Dialysator
Die Dialysierflüssigkeit
Das Dialysegerät
Der Gefäßzugang
Die Dialysefistel
Der Dialysekatheter
Die Dialysebehandlung
Zwischen den Dialysebehandlungen
Die Varianten der Hämodialyse
Heimhämodialyse bei Kindern
Peritonealdialyse
Nierentransplantation
Medizinische Besonderheiten
Psychosoziale Besonderheiten
KfH-Nierenzentren für Kinder und Jugendliche
Kinderdialyse >> Hämodialyse >> Der Gefäßzugang >> Die Dialysefistel
Kinderdialyse >> Hämodialyse >> Der Gefäßzugang >> Die Dialysefistel