

Die Peritonealdialyse (PD) verfährt nach dem gleichen Prinzip wie die Hämodialyse – im Gegensatz zu dieser nutzt die PD jedoch statt einer Kunststoffmembran das Bauchfell (Peritoneum) des Dialysepatienten als natürliche Dialysemembran.
Über einen Katheter werden in der Regel zwei bis 3,5 Liter einer sterilen Dialysierlösung in den Bauchraum eingebracht. Im Bauchraum treten die harnpflichtigen Substanzen aus der Blutbahn über das Peritoneum in die Dialysierflüssigkeit über, gleichzeitig kann dabei Flüssigkeit entzogen werden. Nach einer gewissen Verweildauer wird die mit Schlackenstoffen angereicherte Dialysierflüssigkeit wieder aus dem Bauchraum ausgeleitet. Dieser gesamte Vorgang wird wiederholt. Dabei gibt es mehrere Varianten der Durchführung:
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kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD) |
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apparative Peritonealdialyse (APD) - zyklische kontinuierliche Peritonealdialyse (CCPD) - intermittierende Peritonealdialyse (IPD) - nächtliche intermittierende Peritonealdialyse (NIPD) - Tidal-Peritonealdialyse (TPD) |
Die intermittierende Peritonealdialyse ist eine Form der peritonealen Zentrumsdialyse. In der Regel wird die Peritonealdialyse jedoch als Heimdialyseverfahren
Erstellt: 01.10.2003


