Kinder und Jugendliche mit einer chronischen Nierenerkrankung werden in unserem Zentrum von fachlich qualifizierten Ärzten betreut. Ziel der Behandlung ist es das Fortschreiten der Nierenerkrankung nach Möglichkeit aufzuhalten und die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie so weit wie möglich hinauszuzögern oder ganz zu verhindern.
Bei der Notwendigkeit einer Dialyse erläutern unsere Ärzte alle Therapieverfahren (Dialyse und Nierentransplantation) und empfehlen die optimale Behandlungsform.
Wir ermöglichen alle wissenschaftlich fundierten und klinisch erprobten Dialyseverfahren.
Behandlungsschwerpunkte in unserem Zentrum:
ambulante Prädialysebetreuung
ambulante Dialysebehandlung
ambulante Transplantationsvorbereitung
ambulante Transplantationsnachsorge
ambulante Nephrologische Sprechstunde rund um den Bereich Nierenerkrankungen
um eine Behandlung optimal fortzuführen, arbeiten wir eng mit den überweisenden Ärzten zusammen
darüber hinaus besteht eine enge nephrologische Kooperation mit dem Transplantationszentrum und der Uni-Kinderklinik Freiburg
Eine Nierenersatztherapie. Es werden harnpflichtige Schlackenstoffe und überschüssiges Wasser mit Hilfe eines Dialysators (bestehend aus halbdurch- lässigen Kunststoffmembranen) aus dem Körper entfernt. Dabei wird das physi- kalische Prinzip der Diffusion genutzt.
Bei der Geniusdialyse wird die benötigte Dialysierflüssigkeit in einem großen zum Dialysegerät gehörenden isolierten Glasbehälter zubereitet. Damit erübrigen sich weitere technische Installationen am Dialyseplatz.
Meist verwendete Form der Hämodialyse. Bei der Bicarbonatdialyse wird der Dialysierflüssigkeit Bikarbonat als Puffer kontrolliert zugemischt.
Die Hämodiafiltration verbindet das Hämodialyse- und das Hämofiltrations- verfahren miteinander. Es werden beide physikalische Prinzipien, die Diffusion (Hämodialyse) und die Konvektion (Hämofiltration), zur Entfernung harn- pflichtiger Schlackenstoffe genutzt.
Eine Nierenersatztherapie. Es werden harnpflichtige Schlackenstoffe und über- schüssiges Wasser mit Hilfe des körper- eigenen Bauchfells aus dem Körper entfernt. Dabei wird ebenso wie bei der Hämodialyse das physikalische Prinzip der Diffusion genutzt.
Der Dialysepatient führt täglich selbst- ständig vier bis fünf Wechsel der Dialysier- lösung, so genannte Beutelwechsel, durch. Ein Gerät ist dazu nicht erforderlich.
Maschinell unterstützte Form der Peritonealdialysebehandlung. Die Steu- erung der Dialysatwechsel geschieht im Gegensatz zur CAPD durch den so genannten PD-Cycler.
Bei der Heimdialyse führt der Patient die Behandlung eigenverantwortlich – je nach Verfahren alleine oder mit Unterstützung eines Dialysepartners – zu Hause durch. Das KfH-Nierenzentrum stellt dabei die kontinuierliche Betreuung des Patienten durch die 24-stündige Rufbereitschaft eines Nephrologen sicher.
Bei der Heimhämodialyse führt der Patient die Hämodialysebehandlung eigenverantwortlich mit Unterstützung eines Dialysepartners zu Hause durch. Das KfH-Nierenzentrum stellt dabei die kontinuierliche Betreuung des Patienten durch die 24-stündige Rufbereitschaft eines Nephrologen sicher.
Bei der CAPD führt der Patient die Peritonealdialysebehandlung eigenverantwortlich zu Hause durch. Das KfH-Nierenzentrum stellt dabei die kontinuierliche Betreuung des Patienten durch die 24-stündige Rufbereitschaft eines Nephrologen sicher.
Bei der CCPD führt der Patient die Peritonealdialysebehandlung eigenverantwortlich zu Hause durch. Das KfH-Nierenzentrum stellt dabei die kontinuierliche Betreuung des Patienten durch die 24-stündige Rufbereitschaft eines Nephrologen sicher.
Bei der Hämofiltration wird im Gegensatz zur Hämodialyse (Diffusion) das physikalische Prinzip der Konvektion zur Elimination harnpflichtiger Substanzen genutzt.
Patienten werden vor Eintritt der Dialyse- pflichtigkeit behandelt, um das endgültige Nierenversagen soweit als möglich hinaus- zuzögern, im besten Fall sogar den Eintritt der Dialysepflichtigkeit zu verhindern.
Dialysepatienten werden in allen Fragen vor einer Nierentransplantation von fach-
kundigen Nephrologen beraten und erfahren als Nierentransplantierte eine umfangreiche Transplantationsnach- betreuung, um die Abstoßung des transplantierten Organs zu verhindern.