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Letzte Änderung: 22.01.2012, nächste Prüfung: 22.07.2012
Erstellt: 01.10.2003
Eine Nierenersatztherapie. Es werden harnpflichtige Schlackenstoffe und überschüssiges Wasser mit Hilfe eines Dialysators (bestehend aus halbdurch-
lässigen Kunststoffmembranen) aus dem Körper entfernt. Dabei wird das physi-
kalische Prinzip der Diffusion genutzt.
Bei der Geniusdialyse wird die benötigte Dialysierflüssigkeit in einem großen zum Dialysegerät gehörenden isolierten Glasbehälter zubereitet. Damit erübrigen sich weitere technische Installationen am Dialyseplatz.
Meist verwendete Form der Hämodialyse. Bei der Bicarbonatdialyse wird der Dialysierflüssigkeit Bikarbonat als Puffer kontrolliert zugemischt.
Die Hämodiafiltration verbindet das Hämodialyse- und das Hämofiltrations-
verfahren miteinander. Es werden beide physikalische Prinzipien, die Diffusion (Hämodialyse) und die Konvektion (Hämofiltration), zur Entfernung harn-
pflichtiger Schlackenstoffe genutzt.
Eine Nierenersatztherapie. Es werden harnpflichtige Schlackenstoffe und über-
schüssiges Wasser mit Hilfe des körper-
eigenen Bauchfells aus dem Körper entfernt. Dabei wird ebenso wie bei der Hämodialyse das physikalische Prinzip der Diffusion genutzt.
Der Dialysepatient führt täglich selbst-
ständig vier bis fünf Wechsel der Dialysier-
lösung, so genannte Beutelwechsel, durch. Ein Gerät ist dazu nicht erforderlich.
Maschinell unterstützte Form der Peritonealdialysebehandlung. Die Steu-
erung der Dialysatwechsel geschieht im Gegensatz zur CAPD durch den so genannten PD-Cycler.
Bei der Heimdialyse führt der Patient die Behandlung eigenverantwortlich – je nach Verfahren alleine oder mit Unterstützung eines Dialysepartners – zu Hause durch. Das KfH-Nierenzentrum stellt dabei die kontinuierliche Betreuung des Patienten durch die 24-stündige Rufbereitschaft eines Nephrologen sicher.
Bei der Heimhämodialyse führt der Patient die Hämodialysebehandlung eigenverantwortlich mit Unterstützung eines Dialysepartners zu Hause durch. Das KfH-Nierenzentrum stellt dabei die kontinuierliche Betreuung des Patienten durch die 24-stündige Rufbereitschaft eines Nephrologen sicher.
Bei der CAPD führt der Patient die Peritonealdialysebehandlung eigenverantwortlich zu Hause durch. Das KfH-Nierenzentrum stellt dabei die kontinuierliche Betreuung des Patienten durch die 24-stündige Rufbereitschaft eines Nephrologen sicher.

Bei der CCPD führt der Patient die Peritonealdialysebehandlung eigenverantwortlich zu Hause durch. Das KfH-Nierenzentrum stellt dabei die kontinuierliche Betreuung des Patienten durch die 24-stündige Rufbereitschaft eines Nephrologen sicher.

Bei der Hämofiltration wird im Gegensatz zur Hämodialyse (Diffusion) das physikalische Prinzip der Konvektion zur Elimination harnpflichtiger Substanzen genutzt.
Patienten werden vor Eintritt der Dialyse-
pflichtigkeit behandelt, um das endgültige Nierenversagen soweit als möglich hinaus-
zuzögern, im besten Fall sogar den Eintritt der Dialysepflichtigkeit zu verhindern.
Dialysepatienten werden in allen Fragen vor einer Nierentransplantation von fach-
kundigen Nephrologen beraten und erfahren als Nierentransplantierte eine umfangreiche Transplantationsnach-
betreuung, um die Abstoßung des transplantierten Organs zu verhindern.
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